Indien lebt vom Tourismus und bietet dem Reisenden eine Vielfalt an außergewöhnlichen Eindrücken für alle Sinne. Kulturell wie auch landschaftlich ist Indien ein faszinierendes Land, das mit 1,2 Milliarden Einwohnern die größte Demokratie der Welt ist.
Ein Querschnitt durch indische Touristenattraktionen
Im Norden Indiens liegt der Himalaya (angrenzend an Tibet und Nepal). Die Berge Indiens weisen bis zu 8 km Gipfelhöhe auf – der höchste Berg Indiens ist mit 7,8 km Höhe über dem Meeresspiegel der Nanda Devi. Hinzu kommen noch mehr als einhundert ähnlich hohe, unbestiegene Berge in Kaschmir – hier steckt nach einer Zeit kriegerischer Auseinandersetzungen die Tourismusbranche noch in den Kinderschuhen. Für Bergsteiger, Fotografen und Wanderer ergeben sich hier jedoch lohnende Reiseziele. Auch ist jedem Indien-Reisenden das Taj Mahal ein Begriff. Dieses Mausoleum befindet sich im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh in der Stadt Agra und wurde ab 1631 auf einem 100 mal 100 Meter großem Marmorplateau errichtet (58 Meter hoch und 56 Meter breit). Auch der 18 Hektar große Garten wird bis heute gepflegt und ist für Generationen von Indienreisenden ein monumentaler Anziehungspunkt.
Ein guter Einstieg für Indienreisende
Zentralindien, mit der Hauptstadt Neu Delhi, ist von historischen Kulturdenkmälern geprägt, während Westindien von den typischen großen indischen Metropolen geprägt ist. Hier liegt Mumbai, die größte und am dichtesten besiedelte Stadt Indiens. Mumbai ist ein guter Einstieg für Indienreisende, da es für indische Verhältnisse recht westlich geprägt ist und man so den Kulturschock etwas mildern kann. Ostindien nun ist die ländlichste Region des Landes. Hier befindet sich auch die Millionenstadt Kalkutta – ebenso laden die Tempelstädte Bhubaneswar und Puri zu einem Besuch ein. In Nordostindien begeistern Panoramablicke und die berühmten indischen Teegärten befinden sich dort. Südindien wird von farbigen Hindutempeln bestimmt – ebenso bieten dort die Inselgruppen vor der Meeresküste und die Tropenwälder eindrucksvolle Urlaubsziele. Im Norden schließt der Himalaya an Indien an und bildet auch die Staatsgrenze. Südlich verläuft die Küste zum Indischen Ozean. Grenzstaaten sind Birma, Bangladesch, Bhutan, Nepal und Tibet – Nachbarstaaten im Süden sind die Malediven und Sri Lanka. Indien selbst hat rund 1,2 Milliarden Einwohner und steht somit an zweiter Stelle der bevölkerungsreichsten Länder der.
Reisepass und Visum
Um nach Indien zu reisen, benötigt man seinen Reisepass und ein Visum. Schnell, nämlich noch am Tag der Antragstellung, werden die entsprechenden Anträge bei den indischen Konsulaten in Deutschland bearbeitet. Ein Visum für sechs Monate kostet 80, eines für 12 Monate 110 Euro. Im Land selbst kann man bei Bedarf diese Visa verlängern lassen. Das optimale Zahlungsmittel in Indien ist die Kreditkarte. Diese lässt man im Verlustfalle sperren – und kann so das persönliche Risiko so gering wie möglich halten. Mehr Bargeld als 50 Euro im Gegenwert sollte man deshalb nicht mit sich führen, für kleinere Einkäufe oder Trinkgeldzahlungen ist dies allerdings von Vorteil. Innerhalb Indiens fährt man am besten mit dem Zug – ein ausgebautes Streckennetz ist in der 2. Klasse durchaus auch im Preis angenehm für westeuropäische Reisende. Jeder deutsche Arzt hat aktuelle Informationen darüber, welche Schutzimpfungen für Indien empfohlen werden – diese sollten vor der Reise durchgeführt werden um sich vor Tropenkrankheiten zu schützen.
Fotorecht bei D. Ott – Fotolia